Schuleingang:   LESEN und SCHREIBEN

LESETRAINING

Ein zentraler Aspekt in der ersten Klasse ist auch
der Leselernprozess. Wir verwenden in der ersten
Klasse die Fibel „Lilos Lesewelt“, wo sich in den
ersten Wochen alles ums Lesen - von Lauten zu
Silben zu Wörtern - dreht und erst ca. ab der
10 Schulwoche mit dem Schreiben von Buchstaben
begonnen wird. In meiner Klasse gibt es von der
ersten Schulwoche an täglich eine Leseaufgabe,
die wiederum individuell auf die Lesefähigkeit der
Kinder abgestimmt wird. Und da bekanntlich ja
kein Meister vom Himmel fällt, versuchen wir
täglich mit jedem Kind einzeln zu lesen, was
durch die Schuleingangsstunden heuer enorm

erleichtert wird, da es auch während den
Schulstunden und nicht nur vor oder nach dem
Unterricht stattfinden kann. Einmal in der Woche
besuchte uns vor dem Corona-Lockdown eine
„Lesemama“, die uns bei diesem Lesetraining
unterstützte. Die Qualitätssicherung im Bereich
Lesen erfolgt durch das Salzburger Lesescreening
am Ende des 1.Schuljahres.

SCHREIBEN VON ANFANG AN

Große Bedeutung hat für mich auch das Schreiben von
Anfang an, wo die Motivation zum Schreiben und nicht die
Rechtschreibung und Sprachrichtigkeit im Vordergrund steht.
Dazu habe ich die Fortbildung „Schreiben von Anfang an“
mit Marlene Walter besucht. Von der ersten Schulwoche an
schreiben die SchülerInnen im eigenen „ICH-Heft“. Zuerst
werden einzelne Wörter geschrieben, die sich dann mit
bildhaften Darstellungen zu Sätzen ergänzen und im Laufe
des Jahres entstehen tolle Geschichten. Wichtig dabei ist
mir, dass mir jedes Kind seine Wörter, Sätze oder
Geschichten lauft vorliest, denn dadurch finden sie selber
oft Fehler und bessern diese gleich aus. Da das Vorlesen
sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, kommen uns die zusätzlichen
Stunden für die Schuleingangsphase hier sehr zugute und
können effizient genutzt werden.